Durch Strahlen- oder Chemotherapie gibt es unerwünschte Nebenwirkungen: zum Beispiel Haarausfall
Obwohl die heutige Medizin auch über Medikamente verfügt, deren Nebenwirkungen keinen Haarausfall zur Folge haben, kommen bei bestimmten Erkrankungen weiterhin Mittel zum Einsatz, welche oft zum Verlust der Haare führen. Trotz großer Bemühungen gelang es bisher nicht, die Nebenwirkungen der notwendigen Therapien zu vermeiden. Durch die Behandlung wird die Produktion der Haare in den Haarwurzeln kurzfristig unterbunden. Die Unterbrechung der Haarproduktion begründet, dass die Haare büschelweise ausgehen. Der Haarausfall ist in der Regel erst einige Wochen nach Beginn der Therapie zu beobachten. Dagegen gibt es bisher kein sicher wirksames Mittel.
Die Haare können teilweise oder vollständig ausfallen.
Haarausfall durch Chemotherapie
Bei der Chemotherapie gelangen Medikamente über den Blutkreislauf in den Körper. Somit ergeben sich Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Es kommt fast immer zu Haarausfall, sehr oft auch vollständig. In nahezu allen Fällen ist der Haarausfall zeitlich begrenzt und endet kurze Zeit nach Ende der Therapie. Nach der Chemotherapie sind die nachwachsenden Haare anfangs oft etwas anders (z.B. dichter, gelockt, weiß). Meist sind diese Veränderungen aber nicht von Dauer und bereits nach einigen Monaten werden sie wieder den gewohnten Eindruck von sich haben.
Haarausfall durch Strahlentherapie
Die Strahlentherapie hingegen wirkt nur auf den bestrahlten Bereich. Das gilt auch für die Nebenwirkungen, die meist auf den bestrahlten Körperteil beschränkt bleiben. Bei Bestrahlungen an einer Stelle am Kopf kommt es oft zu Haarausfall rings um die bestrahlte Stelle. Anders als bei der Chemotherapie ist hier die Zellschädigung oft dauerhaft, so das die Haare auch später nicht wieder wachsen.
Krankenkassen
Die Krankenkassen erstatten die Kosten für ihren notwendigen Haaersatz zum Teil.